Diese Standorte bieten die notwendige medizinische Breite und Infrastruktur, um eine hochwertige Versorgung sicherzustellen und die Effizienz im regionalen Gesundheitssystem zu steigern, wie die Gruppe, die mehrheitlich im Besitz von Aevis Victoria ist, am Freitag mitteilte.
Für die Mitarbeitenden der Klinik Lindberg könnten sich dadurch Veränderungen ergeben. SMN hat laut der Mitteilung daher das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren eingeleitet. Die Belegschaft könne Vorschläge zur Vermeidung oder Milderung von Kündigungen einbringen. Über das weitere Vorgehen will SMN erst nach «sorgfältiger Prüfung aller Eingaben» entscheiden.
Das Kantonsspital Winterthur (KSW) habe derweil bereits Interesse bekundet, bestimmte Flächen am Standort Lindberg zu mieten, heisst es weiter. Möglich sei, dort künftig Akutgeriatrie und Palliativpflege anzubieten.
SMN betont, dass alle Schritte im Interesse von Patienten, Mitarbeitenden und dem Gesundheitssystem erfolgen und die Versorgungsqualität gesichert werden soll.
Die Palliativabteilung des Kantonsspitals befindet sich aktuell in einem Provisorium, das den betrieblichen Anforderungen nicht mehr genügt. Die Akutgeriatrie benötigt zusätzliche Flächen, um dem wachsenden Patientenaufkommen gerecht zu werden. Das Kantonsspital geht davon aus, dass die Vertragsverhandlungen bis Mitte Jahr abgeschlossen sind.
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(AWP)
