Der konsolidierte Gesamtumsatz stieg um 14,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken, wie das Klinik- und Hotelunternehmen am Donnerstag mitteilte. Davon waren 1,1 Milliarden Nettoumsatz (+13,5 Prozent). Der Wachstumstreiber war laut den Angaben die Spitalgruppe Swiss Medical Network, die ihre Aktivitäten ausgebaut hat. Aber auch die Hotellerie- und Immobilientöchter seien gewachsen.
Das konsolidierte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mietkosten (EBITDAR) fiel hingegen um 3,1 Prozent auf 166,6 Millionen Franken, was einer Marge von 15,8 Prozent entsprach. Das EBITDA sank sogar um 18,7 Prozent auf 72,5 Millionen.
Unter dem Strich summierte sich der konsolidierte Nettoverlust auf 25,6 Millionen Franken (VJ: -8,3 Mio). Grund für den Fehlbetrag war laut Aevis vor allem das Ausbleiben von M&A-Transaktionen.
Die Gesellschaft verzichtet weiterhin auf eine Dividende. Allerdings halte man am Ziel fest, die Dividendenausschüttung künftig wieder aufzunehmen, heisst es im Geschäftsbericht. Ausserdem würden zusätzliche Kapitalrückflussmechanismen wie Aktienrückkäufe geprüft. Möglich sei es auch, das Kapital der Töchter Swiss Medical Network und Infracore für strategische Investoren zu öffnen.
Positive Entwicklung erwartet
Für das laufende Jahr zeigt sich die Gesellschaft relativ optimistisch: Swiss Medical Network gehe von einer «erneut positiven Entwicklung» aus. Der Fokus liege auf der Verbesserung der Profitabilität der akquirierten Institutionen und dem Ausbau des Modells der integrierten Versorgung. Konkret erwartet die Tochter für 2026 ein EBITDA von 75 bis 85 Millionen Franken sowie eine Rückkehr zu einem positiven Reingewinn.
Für das Segment Hospitality gibt Aevis «angesichts der naturgemäss begrenzten Vorhersehbarkeit des Geschäfts» keine Guidance ab.
ls/ra
(AWP)
