Für das erstmalige Aktienrückkaufprogramm beabsichtigt Air Liquide über die kommenden beiden Jahre vier Milliarden Euro auszugeben. Darüber informierte der französische Kondern am Montag anlässlich eines Investorentages in Paris. Bis 2030 visiert der Konzern ein durchschnittliches jährliches Wachstum des wiederkehrenden Gewinns je Aktie um 10 Prozent an. Die bereinigte Rendite auf das eingesetzte Kapital soll in dem Jahr bei über 11 Prozent liegen. Die Air-Liquide-Aktie stieg im frühen Handel um drei Prozent.
Unternehmenschef Francois Jackow peilt ein mittelfristiges Umsatzplus von im Schnitt 5 Prozent jährlich an und will damit das Branchenwachstum übertreffen. Dabei sind Schwankungen bei Wechselkursen und Energiepreisen ausgeklammert. Die operative Marge soll sich zu konstanten Energiepreisen bis zum Ende des Jahrzehnts um 4 bis 6 Prozentpunkte verbessern. 2025 machte Air Liquide 26,9 Milliarden Euro Erlös bei einer operativen Marge von 20,7 Prozent.
Insgesamt hat Air Liquide bis 2030 mehr als 40 Milliarden Euro an Kapitalausgaben vorgesehen, über die Hälfte davon soll in höhere Investitionen und Übernahmen fliessen. Der Rest soll in das Aktienrückkaufprogramm sowie eine regulär wachsende Dividendenzahlung gesteckt werden.
(AWP)

