Schub gab zu Wochenbeginn, dass die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran stehen. Es sei «weitgehend» ausgehandelt, schrieb der US-Präsident am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Trump sprach von geordneten und konstruktiven Verhandlungen, dämpfte aber zunächst noch die Hoffnung auf einen ganz schnellen Durchbruch.
Mit den Trump-Aussagen verbunden sind fallende Ölpreise und die Hoffnung auf eine baldige Wiederöffnung der Strasse von Hormus, die für den globalen Öl- und Gashandel von grosser Bedeutung ist. Der Preis für ein Barrel der Öl-Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli fiel deshalb im asiatischen Handel um fast sechs Prozent unter die 100 Dollar-Marke. Das ist der niedrigste Stand seit gut zwei Wochen.
Die Märkte ausserhalb Japans zeigten sich auch freundlich, aber weniger stark. An den chinesischen Festland-Börsen notierte der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 1,3 Prozent höher bei 4.906 Punkten. In der Sonderverwaltungszone Hongkong wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt - genauso wie später auch an den US-Börsen.
Der australische S&P ASX 200 hat am Montag 0,4 Prozent höher bei 8.692 Punkten geschlossen./tih/men
(AWP)
