Zudem müssten die Märkte die jüngsten Ereignisse in Russland verdauen, schrieben die Experten der niederländischen Bank ING. Hierzu heisst es in einem Kommentar der Commerzbank: Der Aufstand der russischen Söldnertruppe Wagner, die bisher eine entscheidende Rolle im Krieg gegen die Ukraine gespielt habe, sei zwar nur kurzlebig gewesen. Er habe aber die Autorität von Präsident Wladimir Putin auf eine harte Probe gestellt und Fragen über die weitere Entwicklung des Kriegs aufgeworfen.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss 0,3 Prozent im Minus bei 32 698,81 Punkten. Er hatte schon am Freitag unter heimischen Inflationsdaten gelitten, die eine überraschend deutliche Teuerung belegten und Ängste vor einem Kurswechsel bei der bisher sehr lockeren japanischen Geldpolitik schürten.
Der chinesische CSI 300 , der die Aktienkurse der 300 grössten Unternehmen an den Börsen Shanghai und Shenzen abbildet, büsste zu Wochenbeginn 1,4 Prozent auf 3811,32 Punkte ein. Damit holte er auch die jüngsten Verluste an den anderen Märkten nach, da in China am Donnerstag und Freitag feiertagsbedingt nicht gehandelt worden war. Für den Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ging es am Montag lediglich um 0,5 Prozent auf 18 798,31 Punkte nach unten.
In Sydney verabschiedete sich der S&P ASX 200 mit einem Minus von 0,29 Prozent auf 7078,70 Punkte aus dem Handel./gl/jha/