Ausserhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,25 Prozent auf 10.498,79 Zähler. Der Schweizer SMI tendierte kaum verändert, nachdem er zwischenzeitlich erstmals über die Marke von 13.600 Punkte gestiegen war.

Neben einer Reihe von Quartalszahlen hallten noch die US-Arbeitsmarktdaten vom Vortag nach. «Dass am 18. März die Fed wohl die Füsse stillhalten wird, wurde gestern durch den offiziellen Arbeitsmarktbericht unterstützt», betonte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG mit Blick auf die anstehende Zinsentscheidung. Grosse Bedeutung komme allerdings den anstehenden US-Inflationsdaten zu.

An der Spitze der Einzelsektoren standen die Finanzdienstleister. Hier gab es deutliche Gewinne für Schroders , da Nuveen den britischen Vermögensverwalter in einem Zehn-Milliarden-Pfund-Deal kaufen will. Zuletzt lagen Schroders fast 30 Prozent im Plus.

Eine massive Kursbewegung gab es auch im Technologiesektor. Adyen brachen um 19 Prozent ein. Der niederländische Zahlungsdienstleister hatte seine Umsatzprognose gesenkt.

Im Autosektor ragten Michelin mit 5,9 Prozent Aufschlag heraus. Die Aktie reagierte mit den Gewinnen vor allem auf den angekündigten Aktienrückkauf, der Analysten positiv überraschte. Dieser sei höher als erwartet ausgefallen, hiess es von der Deutschen Bank.

Nicht ganz so stark war die Reaktion auf die Zahlen anderer Unternehmen. AB Inbev legten um drei Prozent zu. Der Bierbrauer hatte seinen Gewinn 2025 trotz rückläufiger Nachfrage gesteigert. Der Konzern habe insgesamt solide Zahlen vorgelegt, urteilte Jefferies-Analyst Edward Mundy.

Positiv blickten Anleger auch auf das Zahlenwerk von EssilorLuxottica . Der Brillenkonzern hatte im vergangenen Jahr bei Umsatz und Gewinn unerwartet stark zugelegt. Grund dafür war auch der Smartbrillen-Boom gewesen. Gefragt war mit Hermes zudem ein anderer französischer Standardwert. Der Luxusgüterkonzern habe einen soliden Jahresabschluss hingelegt, schrieb UBS-Analystin Zuzanna Pusz.

Unter Druck standen dagegen Sanofi mit 5,5 Abschlag. Der französische Arzneimittelhersteller hatte überraschend mitgeteilt, den Vertrag des bisherigen Sanofi-Chefs Paul Hudson nicht zu verlängern. Hudson soll bereits am 17. Februar ausscheiden./mf/mis

(AWP)