Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 erreichte zwischenzeitlich knapp ein neues Rekordhoch, trat gegen Mittag dann aber mit 6.061,47 Punkten wieder nahezu auf der Stelle.
Ausserhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,37 Prozent auf 10.348,23 Zähler. Der Schweizer SMI legte dagegen um 0,12 Prozent auf 13.522,52 Punkte zu.
Bei Einzelwerten gab es dagegen starke Bewegungen nach neuen Zahlen. Mit Erleichterung reagierten Anleger auf das Zahlenwerk von Kering . An der Pariser Börse schnellte der Aktienkurs um zwölf Prozent nach oben. Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank sieht den Luxusgüterkonzern am Beginn einer mehrjährigen Erholung. Darauf deute die solide Verbesserung im vierten Quartal im Vergleich zum dritten Jahresviertel hin.
Die Aktien von Philips waren mit über sieben Prozent Aufschlag ebenfalls gefragt. Die Analysten von JPMorgan sprachen von besser als erwarteten Zahlen für das vierte Quartal. Nach Ansicht der Experten des Investmenthauses Jefferies überzeugten zudem die Ausblicke für 2026 und für 2028.
Frohe Kunde gab es auch von Astrazeneca . Der Pharmakonzern stellt sich nach einem schwungvollen Jahr auf weiteres Wachstum ein und will zugleich mehr verdienen. Die Aktie lag zuletzt 0,7 Prozent im Plus.
Gefragt waren auch die Chemiewerte. Analystin Georgina Fraser von Goldman Sachs ist zuversichtlicher für den Sektor geworden. Die Stimmung sei zwar noch schlecht, aber es gebe erste Anzeichen einer Wirtschaftsbelebung. Sie erhöhte unter anderem das Kursziel für BASF . Die Aktie kletterte um 3,8 Prozent.
Nicht gut kam dagegen der Quartalsbericht von BP an. Der britische Ölkonzern verschärft seine Kostensparmassnahmen und kauft vorerst keine weiteren Aktien zurück. Überschüssige Barmittel sollen vollständig zur Stärkung der Bilanz eingesetzt werden. Da war es nur ein schwacher Trost, dass die Ergebnisse den Erwartungen entsprachen. Die Aktie sank um über vier Prozent./mf/mis
(AWP)

