Der EuroStoxx 50 holte seine Verluste mit der Rede Trumps weitgehend auf, am Ende des Tages stand für den Eurozonen-Leitindex ein Minus von 0,16 Prozent auf 5.882,88 Punkte zu Buche. Ausserhalb der Eurozone schloss der britische Leitindex FTSE 100 mit plus 0,11 Prozent auf 10.138,09 Zähler, während der schweizerische SMI um 0,10 Prozent auf 13.156,81 Punkte nachgab.

Aus Branchensicht verbuchten Aktien von Versicherern am Mittwoch die grössten Verluste. Der Sektor steht sein Jahresanfang unter Druck, auch wegen einer enttäuschenden Preiserneuerungsrunde. Munich Re verloren zur Wochenmitte 3,1 Prozent, Axa sanken um 2,3 Prozent.

Mit weitem Abstand oben in der Anlegergunst standen hingegen einmal mehr Rohstofftitel . So verbuchten die Papiere der Bergbaukonzerne Rio Tinto an der «Footsie»-Spitze nach einem starken Produktionsbericht Kursaufschläge von mehr als 5 Prozent.

Die Aktien des Nahrungsmittelkonzerns Danone schlossen 8,4 Prozent tiefer. Das Problem verunreinigter Babynahrung zieht immer weitere Kreise zieht: In einem von einem Lieferanten stammenden Inhaltsstoff wurde das Toxin Cereulid festgestellt. Der von bestimmten Bakterien gebildete Giftstoff kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen - und ist Auslöser von Rückrufen nicht nur bei Danone, sondern auch bei Konkurrenten wie Nestle . Dessen Papiere verloren 1,3 Prozent.

Die Anteile von Burberry zogen nach einem positiv aufgenommenen Quartalsumsatz des britischen Luxusmodeherstellers um 5 Prozent an. Analysten der Deutschen Bank sprachen von einer Erleichterung für die zuletzt gebeutelte Branche und verwiesen auf den sich erholenden Absatz der Briten im wichtigen chinesischen Markt./ajx/he

(AWP)