Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 2,00 Prozent bei 5.763,61 Punkten. Ausserhalb der Eurozone büsste der schweizerische SMI 1,01 Prozent auf 13.003,33 Zähler ein. Der Aktienmarkt in London blieb feiertagsbedingt geschlossen.

Die USA dementierten, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom teilte mit, entsprechende Berichte iranischer Medien seien falsch. Für etwas Hoffnung sorgte die Nachricht, dass zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, nach Angaben des US-Militärs die Strasse von Hormus passiert hätten. Die neue Initiative zielt darauf ab, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge für die Schifffahrt wieder freizumachen.

Unter den schwachen Autowerten führten die Aktien deutscher Autohersteller die Verliererliste an. Im EuroStoxx verloren Ferrari 0,8 Prozent. Die Papiere von Stellantis büssten 1,3 Prozent ein, jene von Renault fielen um 0,7 Prozent.

Auch die Versorgertitel wurden überdurchschnittlich gemieden. Die Aktien von Enel sackten um 2,5 Prozent ab. Analyst Rob Pulleyn von der US-Bank Morgan Stanley senkte sein Anlageurteil für Enel von «Equal-weight» auf «Underweight». Eingriffe in den Strommarkt bewertet er als grösstes Risiko für die Branche in der Sommersaison, wenn die Gasspeicher wieder aufgefüllt werden.

Im Blick standen erneut die Übernahmeambitionen der Unicredit , deren Aktien um 2,4 Prozent nachgaben. Die Aktionäre der italienischen Grossbank stimmten bei einer ausserordentlichen Hauptversammlung einer Kapitalerhöhung von bis zu gut 6,7 Milliarden Euro zu. Damit kann die Unicredit ihr Mitte März angekündigtes Angebot zur Übernahme sämtlicher Anterile der Commerzbank offiziell machen.

Zu den Gewinnern des Tages gehören unterdessen Technologiewerte wie STMicro mit plus 2,2 Prozent und Logitech mit plus 2,7 Prozent./edh/jha/

(AWP)