Der EuroStoxx 50 erklomm ein Rekordhoch und schloss mit einem Plus von 0,93 Prozent bei 6.173,32 Punkten. Ausserhalb der Eurozone kletterte der britische Leitindex FTSE 100 um 1,18 Prozent auf 10.806,41 Zähler nach oben, während der schweizerische SMI um 0,14 Prozent auf 13.977,10 Punkte nachgab.

Der europaweit stärkste Sektor waren Banken. Hier setzte HSBC Akzente. Das britische Institut hatte den operativen Gewinn dank guter Geschäfte mit der Verwaltung von Vermögen gesteigert. Analyst Aman Rakkar von Barclays sprach von einem «sehr starken Quartal, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat». HSBC kletterten um 7,9 Prozent nach oben.

Gute Nachrichten gab es auch von Santander . Die spanische Bank will bis zum Jahr 2028 deutlich mehr Kunden gewinnen und ihren Überschuss kräftig steigern. Der Gewinn soll von zuletzt gut 14 Milliarden auf mehr als 20 Milliarden Euro klettern. Die Aktie gewann 4,8 Prozent.

Am Ende des Feldes lagen dagegen die Nahrungs- und Getränkehersteller. Für einen Kater sorgten die Zahlen von Diageo . Unter dem neuen Chef des Spirituosenkonzerns, Dave Lewis, strich das Management die Erwartungen an das neue Geschäftsjahr bis Ende Juni ein weiteres Mal zusammen. Zudem wurde die Dividende gekürzt. Die Aktie sackte um 12,7 Prozent ab. Das war der grösste Tagesverlust in der Geschichte des Papiers.

Für die Papiere von Iberdrola ging es am Ende um 1,5 Prozent nach oben. Der spanische Energieversorger hatte 2025 dank eines guten Stromnetzgeschäfts deutlich mehr verdient. Für die kommenden Jahre peilt das Management weiteres Gewinnwachstum an./edh/he

(AWP)