An neue US-Angriffswellen auf den Iran und die höheren Ölpreise gewöhnen sich die Anleger allmählich und lenken ihre Aufmerksamkeit wieder stärker auf die Berichtssaison, die am Mittwoch einige Hochkaräter zu bieten hat. In Europa konzentriert sich dies am Morgen noch auf Banken wie Santander , doch nach dem Frankfurter Börsenschluss berichtet dann die Deutsche Börse .

Besonders dürfte aber spät am Abend in die Vereinigten Staaten geblickt werden, wo die Berichtssaison nach dem Handelsende mit den grossen Tech-Unternehmen Tesla und Alphabet aufwarten kann; von IBM gibt es zudem detaillierte Geschäftszahlen.

Am Vorabend hatten die US-Aktienmärkte Stärke gezeigt, ihre Kursgewinne aber weitergehend noch während des Xetra-Handels erzielt. Einige für Tech-Werte wegweisende Börsen in Asien vollzogen dies am Mittwoch nach, wenngleich die Gewinne dort im späten Handel schon wieder abbröckelten.

Hierzulande richtet sich die Aufmerksamkeit unter anderem auf Gea . Der Anlagenbauer blickt nach einem überraschend erfolgreichen Quartal optimistischer auf das laufende Geschäftsjahr. Die Aktien notierten im vorbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate vier Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag.

Auch der Pipeline- und Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen Friedrich Vorwerk ist nun zuversichtlicher. Er hob dank einer deutlich gestiegenen Profitabilität im ersten Halbjahr seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr an. Hier verzeichneten die Papiere auf Tradegate ein Plus von fast fünf Prozent.

Der weltgrösste Flugzeugbauer Airbus will seinen Gewinn dank der starken Nachfrage nach Passagierjets bis 2029 kräftig nach oben treiben. Zudem komme der angekündigte Aktienrückkauf früher als erwartet, hiess es von dem Analysehaus Jefferies. Die Anteilsscheine von Airbus zogen auf Tradegate um fast drei Prozent an.

Zudem meldete sich die Bafin erneut zu Wort. Jetzt leitete die Finanzaufsichtsbehörde eine Prüfung des 2024er-Jahresabschlusses des Strahlen- und Medizintechnikkonzerns Eckert & Ziegler ein. Grund für die Prüfung sind unzutreffende Angaben im Kontext der Abspaltung der Pentixapharm im Oktober 2024. Das Unternehmen selbst teilte mit, dass die Folgen der Prüfung keinen Einfluss auf die operativen Kennziffern hätten. Für die Aktien von Eckert & Ziegler ging es auf Tradegate um zwei Prozent nach unten./la/mis

(AWP)