Laut der Commerzbank gibt es im Iran-Krieg auch zu Beginn der fünften Kriegswoche «keine Atempause». Die USA und Israel setzen ihre massiven Angriffe fort, ohne dass es einen ernsthaften diplomatischen Lösungsansatz gibt. Der Iran wirft Trump vor, Verhandlungsbereitschaft nur zu signalisieren, aber heimlich eine Bodenoffensive vorzubereiten. US-Präsident Donald Trump räumt dem Iran noch eine Woche Zeit ein, um die für den weltweiten Öl- und Gashandel so wichtige Strasse von Hormus freizugeben.
Auch am derzeit massgeblichen Ölmarkt zeichnet sich vor diesem Hintergrund keine Entspannung ab. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai stieg in der Nacht auf Montag um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar. Damit näherte sich der Ölpreis wieder dem vor drei Wochen erreichten Zwischenhoch von 119,50 Dollar. Der Ölpreis bleibt der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen der Anleger. Den Verbraucherpreisdaten aus Deutschland könnte daher am Montag Bedeutung zukommen.
Aus Unternehmenssicht dürften die Aktien von Suss Microtec unter Verkaufsdruck stehen. Im vorbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate sackten sie zuletzt um rund 10 Prozent zum Xetra-Schlusskurs vom Freitag ab. Der Margenausblick des Hightech-Unternehmens auf 2026 habe enttäuscht, während die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 besser als erwartet ausgefallen seien, kommentierte ein Händler am Morgen.
Auch die Papiere von Secunet könnten einen Blick wert sein. Das Unternehmen für Cyber-Sicherheit gab detaillierte Zahlen für 2025 bekannt und bestätigte die Ziele für das laufende Jahr./edh/zb
(AWP)

