Nach wie vor schauen die Investoren auf die Öl- und Gaspreise. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bleibt klar unter 100 US-Dollar, zuletzt mussten knapp 97 Dollar bezahlt werden. Am Mittwoch nach Vereinbarung der Waffenruhe im Iran-Krieg war der Preis fast auf 90 Dollar gesunken.
«Die Aufmerksamkeit liegt nun auf möglichen Verhandlungen in Pakistan, die voraussichtlich am Wochenende stattfinden werden», schrieb Anleihenexperte Hauke Siemssen von der Commerzbank mit Blick auf die Kriegsparteien im Nahen Osten. Unter vielen Faktoren dürfte der Erfolg eines dauerhaften Waffenstillstands von Israels Vorgehen im Libanon abhängen. Hier deuteten die jüngsten Nachrichten auf Verhandlungsbereitschaft hin.
Der MDax mit den mittelgrossen deutschen Werten lag mit einem halben Prozent im Plus bei 30.205 Zählern. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent aufwärts.
Mit Blick auf die Einzelwerte tat sich wenig. Adidas legten um 1,4 Prozent zu. Die US-Bank Citigroup hat eine Kaufempfehlung für die Papiere des Sportartikel-Konzerns bekräftigt.
Nordex -Aktien gaben trotz eines Auftrags aus Spanien nach. Die Anteilsscheine des Herstellers von Windkraftanlagen waren am Vortag auf den höchsten Stand seit 2002 geklettert.
Aktien von Ströer verteuerten sich um gut sieben Prozent, nachdem sich ein Börsenbrief für die Papiere des Werbedienstleisters ausgesprochen hatte.
Ein erfreuliches Debüt im Kleinwerte-Index SDax gaben die Papiere der Shelly Group , die um knapp zwei Prozent stiegen. Das Technologieunternehmen mit Sitz im bulgarischen Sofia ist für die Aktien von Gerresheimer in den SDax aufgerückt./bek/nas
(AWP)

