Der MDax der mittelgrossen Börsenwerte legte auf dem höchsten Niveau seit Anfang 2022 am Freitagmorgen um 0,09 Prozent auf 32.113 Zähler zu. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Eurozone, gewann 0,6 Prozent.
In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes legte die Produktion im November dank starker Zuwächse in der Autoindustrie überraschend weiter zu. Am Vortag hatten bereits die Auftragseingänge in der Industrie positiv überrascht. Die Investoren schienen mit ihrer Annahme des Durchschreitens der wirtschaftlichen Talsohle in Deutschland in Teilen Recht zu bekommen, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow.
Insgesamt ist die Stimmung an den Aktienmärkten weiter gut, obwohl sich die geopolitische Lage zu Beginn des neuen Jahres weiter verschärft hat. Die Politik von US-Präsident Donald Trump macht wieder mehr Schlagzeilen, während sich im Iran Proteste zuspitzen. Im Fokus steht vor dem Wochenende aber vor allem der Arbeitsmarktbericht aus den USA, dem eine besondere Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed zukommt.
Unternehmensseitig achteten die Marktteilnehmer auf Teamviewer . Der Softwarekonzern erreichte sein Umsatzziel für 2025. Die Aktien gewannen 5,5 Prozent.
Fresenius Medical Care (FMC) zogen um 1,3 Prozent an. Der Dialyse-Anbieter setzt sein Aktienrückkaufprogramm beschleunigt fort. Die Aktien des Pharma- und Laborausrüsters Sartorius fielen indes um 2,6 Prozent nach einer Abstufung durch RBC.
Für die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 ging es um 5,5 Prozent hoch, womit sie rund 30 Euro kosteten. Goldman Sachs sieht noch Luft bis 39 Euro./ajx/jha/
(AWP)

