Mit in der Spitze 25.315 Punkten hatte der Dax tags zuvor wieder einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit war er zugleich näher an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten herangerückt, das ebenfalls aus diesem Jahr stammt.
Der MDax mit den mittelgrossen deutschen Werten gab am Donnerstag um 0,22 Prozent auf 31.673 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,5 Prozent.
Die wichtigsten US-Indizes hatten sich am Mittwoch erholt. Ihr Niveau zum europäischen Handelsende konnten sie aber nicht ganz halten. Dies lag vor allem daran, dass die US-Notenbank im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.
Beim Flugzeugbauer Airbus bemängelten Marktteilnehmer den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber doch deutlich unter den Erwartungen liege. Die Papiere rutschten am Dax-Ende um mehr als 5 Prozent ab.
Eine Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia gab den Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb, sie gewannen auf den vorderen Plätzen im Dax 1,8 Prozent.
Im MDax setzte eine Verkaufsempfehlung der UBS für Freenet den Papieren des Mobilfunkanbieters zu. Das Minus von 6,7 Prozent bedeutete das vorläufige Ende des jüngsten Aufwärtsschwungs. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS dagegen legten um 3,5 Prozent zu, hier riet die UBS zum Kauf.
Abwärts um 5,5 Prozent ging es für Flatexdegiro trotz Dividendenerhöhung. Die Dividendenrendite sei immer noch niedrig, hiess es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des Online-Brokers für 2026 unter der Erwartung.
Zu den Jahreszahlen von Krones sagte ein Händler, sie seien schwächer als befürchtet. Positiver äusserte er sich zum Ausblick des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen. Die Aktien gaben um 1,6 Prozent nach./ajx/jha/
(AWP)

