Die Welle der Quartalsbilanzen nimmt immer mehr Fahrt auf und dürfte das Geschehen bestimmen. Aktien von Eli Lilly verteuerten sich vorbörslich um fast 10 Prozent. Der Pharmakonzern übertraf mit der Umsatzprognose für 2026 die Markterwartungen deutlich. Die Aktie steht auch deshalb im Fokus, weil der dänische Kontrahent Novo Nordisk am Vorabend mit seiner Umsatzprognose herb enttäuschte.

Papiere von AMD sackten vorbörslich um 9 Prozent ab. Die Aussagen des Halbleiterherstellers zum Segment Client seien von Vorsicht geprägt, schrieb Analyst Tom O'Malley von der Barclays Bank. Hierbei handelt es sich um Hardware für Desktop-PCs und Notebooks.

Aktien von Amgen verloren vorbörslich 1,8 Prozent. Das Biotechnologie-Unternehmen dürfte in diesem Jahr die Kapitalausgaben erhöhen, um die Markteinführung des Mittels Maritide gegen Adipositas und Diabetes anzukurbeln. Papiere von Abbvie legten dagegen um ein Prozent zu, hier übertraf die Gewinnprognose für 2026 die Konsensschätzung von Analysten.

Sehr gut kam bei Anlegern die Umsatzprognose von Super Micro an, die Aktien schnellten vorbörslich um 8,5 Prozent nach oben. Der Hersteller von Computern für Rechenzentren will im laufenden Quartal mindestens ein Fünftel mehr Umsatz erzielen als am Markt erwartet wird.

Derweil reisst die Serie von Übernahmen und Fusionen in der Chip-Branche nicht ab. Texas Instruments übernimmt den texanischen Halbleiterhersteller Silicon Labs für 7,5 Milliarden US-Dollar. Das liess dessen Kurs vorbörslich um mehr als 50 Prozent nach oben schnellen. Texas Instruments gaben indes vorbörslich um knapp 4 Prozent nach./bek/jha/

(AWP)