Der Leitindex Dow Jones Industrial blieb dagegen mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 52.553 Punkte etwas zurück. Hier bremsten die Kursverluste von IBM , Microsoft und Salesforce . Der marktbreite S&P 500 legte um 0,8 Prozent auf 7.545 Zähler zu.

Nach den Luftangriffen der USA wächst im Iran die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg. Die Vereinigten Staaten bombardierten nach eigenen Angaben rund 90 militärische Ziele. Es war die zweite Nacht in Folge, in der es Angriffe gab. Irans Streitkräfte attackierten staatlichen Angaben zufolge mehrere US-Ziele in der Region. Unter anderem seien Zerstörer und Schiffe vor der Küste Bahrains mit Marschflugkörpern angegriffen worden.

Die Kursverluste der Software-Entwickler führten Händler auf eine Ankündigung der Kaffeehauskette Starbucks zurück. Diese will künftig beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz setzen. Die könnte den klassischen Software-Anbietern also zur Konkurrenz werden. Die Aktien von IBM, Microsoft, Salesforce und Workday verloren bis zu knapp drei Prozent. Aktien von Starbucks gewannen dagegen mehr als drei Prozent.

Für die Aktien von Pepsico ging es um drei Prozent abwärts. Analysten zufolge überschattet der Konflikt der USA mit dem Iran die Perspektiven des Brause- und Snack-Produzenten. Aktien von Coca-Cola gaben um 0,8 Prozent nach.

Die Anteilscheine von Ionis Pharmaceuticals brachen um fast ein Viertel ein. Als Grund dafür wurde eine gescheiterte Spätphasenstudie für das gemeinsam mit der britischen Astrazeneca entwickelte Medikament Wainua genannt. Das Mittel konnte Herzprobleme bei Patienten mit einer seltenen Herzerkrankung nicht verhindern./bek/he

(AWP)