Für etwas Entspannung sorgte zuletzt eine Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA, wonach der Iran derzeit an einem Protokoll mit dem Land Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus arbeite. Dabei gehe es unter anderem um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge, hiess es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Aussenminister.

Der Dow stagnierte zuletzt bei 46.567 Punkten. Für die verkürzte Börsenwoche deutet sich damit ein Plus von drei Prozent an. An Karfreitag findet kein Handel statt, die Börsen öffnen dann wieder am Montag.

Der marktbreite S&P 500 legte am Donnerstag geringfügig auf 6.579 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 büsste 0,1 Prozent auf 24.000 Punkte ein.

Trump stellte in einer Rede am Vorabend zwar erneut ein Ende des Krieges in Aussicht, bekräftigte aber frühere Drohungen. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele «sehr bald» zu erreichen, sagte er. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben, potenziell wie schon angekündigt auch gegen Kraftwerke des Landes. «Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen», sagte Trump. In der Zwischenzeit liefen weitere Gespräche. «Die Börsen hatten gerade begonnen, eine friedlichere Zukunft einzupreisen - da schickt der US-Präsident neue Drohungen in Richtung Teheran», schrieb Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Markets.

Deutliche Schwäche zeigten die Aktien von Fluggesellschaften, denn der weiter gestiegene Ölpreis verteuert das Kerosin und damit die Kosten für die Unternehmen. So fielen Southwest Airlines , United Airlines und American Airlines zwischen 2,8 und 3,7 Prozent.

Aktien von Tesla litten unter dem schwachen Marktumfeld und enttäuschenden Auslieferungszahlen. Die Papiere des Elektroautobauers fielen um fast vier Prozent./la/he

(AWP)