Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. So zitierte der US-Sender CBS News informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte Trump mitgeteilt hätten, dass das Militär bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung über einen möglichen Angriff getroffen.

Das drückte auch an der technologielastigen Börse Nasdaq etwas auf die Stimmung. Der Nasdaq 100 verlor 0,3 Prozent auf 24.815 Punkte. Der Index war am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit fast drei Monaten gerutscht.

Auf Unternehmensseite sind die Blicke auf Walmart gerichtet. Der Kurs stieg um 1,5 Prozent. Das Unternehmen stapelt für 2026 wegen einer unsicheren Konjunktur tiefer als erwartet. Analyst Corey Tarlowe von der Bank Jefferies attestierte dem Einzelhändler aber ein starkes Schlussquartal 2025.

Gute Nachrichten gab es vom Online-Marktplatz Ebay , dessen Kurs nach einem starken vierten Quartal um 5 Prozent anzog. Die US-Bank Goldman Sachs strich ihre Verkaufsempfehlung. «Solche Wachstumsraten haben wir bei Ebay seit Jahren nicht mehr gesehen», schrieb Ross Sandler von Barclays.

Bekannt wurde ausserdem, dass das Unternehmen für 1,2 Milliarden US-Dollar den Gebrauchtkleidungs-Marktplatz Depop vom Konkurrenten Etsy übernimmt. Dessen Titel sprangen daraufhin um 11 Prozent hoch. Laut dem Analysten John Colantuoni von Jefferies bringt sich Etsy damit in Position für eine Rückkehr zu profitablem Wachstum.

Gute Nachrichten kamen ansonsten auch noch vom Landmaschinenbauer Deere & Co , der seine Anleger mit einer angehobenen Gewinnprognose und einem Kursanstieg von 9 Prozent erfreute. Doordash löste einen Kursanstieg von 5 Prozent aus, indem der Lieferdienst mit einem überraschend hohen Auftragswachstum plant.

Sehr viel schlechter sieht es dagegen bei Unternehmen aus, die mit Autos und Mobilität zu tun haben. Die Titel des Autovermieters Avis Budget brachen wegen eines enttäuschenden vierten Quartals um 18 Prozent ein. Beim Gebrauchtwagenhändler Carvana gab der Kurs um gut drei Prozent nach, hier zehrten höhere Kosten am Gewinn./bek/he

(AWP)