Zwischen Washington und Europa war es am Wochenende zur Eskalation gekommen, nachdem US-Präsident Donald Trump im Streit um die zu Dänemark gehörende Insel Grönland Strafzölle gegen einige europäische Länder angedroht hatte. Ab dem 1. Februar sollen diese bei 10 Prozent liegen. Vom 1. Juni an sollen sie auf 25 Prozent steigen, sofern kein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt wird. Europäische Staats- und Regierungschefs erörtern unterdessen mögliche Gegenmassnahmen. In den USA könnte zudem der Oberste Gerichtshof ein Urteil über die Rechtmässigkeit von Trumps Zöllen fällen.
Der Dow Jones Industrial sackte im frühen Handel um 1,4 Prozent auf 48.682 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,3 Prozent auf 6.847 Zähler abwärts. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 büsste ebenfalls 1,3 Prozent ein und fiel auf 25.186 Punkte.
«Der Grönland-Streit zeigt: Handelsstreitigkeiten sind bei weitem noch nicht beigelegt», sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Und sie dürften unter einer Trump-Administration wohl auch ein «Dauer-Störfeuer» bleiben./ck/he
(AWP)

