Hierzulande steht zahlenmässig der Donnerstag im Fokus. Denn dann veröffentlichen mit ABB, Nestlé, Schindler und VAT gleich vier Bluechips ihren Zwischenbericht. Zudem veröffentlicht die Europäische Zentralbank (EZB) gleichentags die Zinsentscheidung und informiert über die weitere Geldpolitik. Kaum marktbewegende Impulse kommen aus China. Statt konkrete Zahlen zu nennen, beliessen es die Verantwortlichen im Reich der Mitte laut VP Bank beim bereits Bekannten.
Der Schweizer Leitindex SMI notiert gegen 09.15 Uhr um 0,35 Prozent höher auf 12'197,80 Punkten. Der SLI, der die 30 wichtigsten Titel umfasst, legt 0,37 Prozent zu auf 1996,18 und der breite SPI 0,26 Prozent auf 16'253,69 Zähler. 25 Titel im SLI ziehen an und vier geben nach. Einer, Zurich Insurance, ist unverändert.
Im Aufwind sind die Aktien der Grossbank UBS (+1,1 Prozent), Givaudan, der Partners Group (+0,7 Prozent) und von Lindt & Sprüngli (je +0,7 Prozent).
Eine gewisse Stütze für den Gesamtmarkt sind Roche GS (+0,5 Prozent) dank einer Apothekermeldung. Der Pharmakonzern hat neue positive Daten zu seinem SMA-Mittel Evrysdi vorgelegt. Die beiden anderen Schwergewichte Novartis (+0,4 Prozent) und Nestlé (+0,3 Prozent) stehen ebenfalls höher.
Auf der anderen Seite fallen die beiden Luxusgüterhersteller Swatch (-1,6 Prozent) und Richemont (-1,0 Prozent) negativ auf. Hier belaste wohl die Enttäuschung über die wenig konkreten Aussagen der chinesischen Regierung zu den geplanten Konjunkturmassnahmen, heisst es am Markt.
Auf den hinteren Reihen geben Dormakaba (-0,8 Prozent oder 5 Fr.) nach. Die Aktien werden heute allerdings ex-Dividende von 8 Franken gehandelt.
Bossard (-3,8 Prozent) sacken nach Zahlen ab. Der Industriezulieferer hat im dritten Quartal 2024 erneut in einem schwierigen Umfeld gewirtschaftet und einen klaren Umsatzrückgang in Amerika verzeichnet. Dagegen konnten in Europa und vor allem in Asien die Verkäufe gesteigert werden. Die Erwartungen der Analysten wurden verfehlt. Carlo Gavazzi verlieren nach den am Freitag veröffentlichten H1-Zahlen und den angekündigten Sparmassnahmen 4,7 Prozent.
pre/tv
(AWP)