Positiv sei auch, dass sich der Dow Jones Index am Vortag nach anfänglichen Verlusten doch noch fast ins Plus habe erholen können. Dagegen ging es an der Nasdaq wegen der Korrektur bei den grössten Techunternehmen, den «Magnificent 7», erneut etwas bergab.

Der SMI notiert um 09.20 Uhr um 0,27 Prozent höher auf 13'4501,53 Punkten. Kurzzeitig ist der SMI bis auf das neue Hoch von 13'513,08 Punkte gestiegen. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt 0,46 Prozent auf 2183,93 und der breite SPI 0,438 Prozent auf 18'624,02 Zähler. Im SLI stehen 19 Gewinnern elf Verlierer gegenüber.

An der Spitze der SMI-Werte stehen VAT (+16,5 Prozent). Laut Vorabzahlen hat der Technologiekonzern im vergangenen Jahr bei Auftragseingang und Umsatz besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Im Sog von VAT werden auch Comet (+5,4 Prozent) und Inficon (+4,2 Prozent) höher gehandelt. Zusätzliche Unterstützung gibt es laut Händlern auch von TMSC. Der Chiphersteller aus Taiwan habe einmal mehr klar überzeugt, heisst es am Markt.

Dahinter folgen die Aktien von Partners Group (+5,7 Prozent). Der Asset Manager hat die verwalteten Vermögen und die Kapitalzusagen gesteigert. Erste Analysten haben bereits ihre Kursziele leicht nach oben angepasst.

Positiv sind auch Richemont (+1,1 Prozent). Der Luxusgüterkonzern Richemont hat den Umsatz im wichtigen Weihnachtsquartal um 4 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro gesteigert. Die Markterwartungen wurden dabei klar übertroffen. In ihrem Fahrwasser sind auch Swatch (+3,5 Prozent) stark gefragt.

Positives vermeldete zudem Temenos (+0,3 Prozent). Allerdings kann der Titel des Bankensoftwareherstellers die frühen Gewinne nicht halten. Dabei hat das Genfer Unternehmen im vierten Quartal Umsatz und Betriebsgewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich erhöht. Auch für das Gesamtjahr 2025 resultierte ein klarer Anstieg.

Geberit (-2,2 Prozent) geben anfängliche Gewinne klar nach. Der Sanitärtechnikkonzern steigerte 2025 den Umsatz unter Ausklammerung der negativen Währungseinflüsse klar und hob die Prognose für die operative Marge 2025 an. Damit hatte Geberit die Markterwartungen übertroffen. Händler sprechen nun von Gewinnmitnahmen.

Abwärts geht es zudem mit den Aktien von Swisscom (-1,1 Prozent), Kühne (-0,9 Prozent) und Holcim (-0,4 Prozent).

Auf den hinteren Reihen sind Bossard (+3,6 Prozent) und Ascom (+13 Prozent) nach ersten Angaben zum vergangenen Jahr gefragt.

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(AWP)