Zudem stimmten Äusserungen des US-Finanzministers Scott Bessent die Marktteilnehmer leicht positiv, heisst es weiter. Denn dieser hatte gesagt, die USA hätten ein sehr «angenehmes» Verhältnis zu China. Dies nähre die Hoffnung, dass die beiden Länder ihren «Handelsfrieden» verlängern könnten. Derweil geht hierzulande die Bilanzsaison weiter. Im Fokus steht die Swisscom. Ausserdem haben einige Banken und Industriefirmen Zahlen vorgelegt.
Der SMI steigt gegen 09.16 Uhr um 0,23 Prozent auf 13'578,10 Punkte. Dabei ist der SMI erstmals über die Marke von 13'600 Punkte auf den neuen Rekordwert von 13'603,41 Punkte gestiegen. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt 0,49 Prozent auf 2163,37 und der breite SPI 0,41 Prozent auf 18'761,56 Zähler. Im SLI dominieren die Gewinner (22) die Verlierer (7) klar. Sika sind stabil.
Im Fokus stehen Swisscom (-2,4 Prozent). Bei dem blauen Riesen schlägt die grösste Akquisition der Firmengeschichte aufs Ergebnis durch. Wegen der Kosten für die Eingliederung der übernommenen Vodafone Italia sackte der Reingewinn des Schweizer Branchenprimus um 17,6 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken ab. Allerdings wird die Dividende erstmals seit mehreren Jahren erhöht, nämlich auf 26 von bisher 22 Franken je Aktie.
Ein Prozent tiefer sind noch Amrize, Logitech und Givaudan. Dagegen führen Sandoz (+5,9 Prozent) die Gewinner klar an. Grund dafür ist eine Hochstufung von Jefferies. Gefragt sind auch Galderma, Alcon und Straumann sowie Julius Bär, UBS und Richemont mit Gewinnen zwischen 1,2 und 2,1 Prozent.
Stark unter Druck stehen Leonteq (-14,1 Prozent). Der Derivate-Spezialist schliesst das Jahr 2025 wie angekündigt mit tiefroten Zahlen ab. Allerdings liegt das Ergebnis noch unter dem Konsens. Zudem soll es keine Dividende geben.
Die Aktien von Montana Aerospace (+3,8 Prozent) sind nach Zahlen höher, Bell (-3,7 Prozent), Dätwyler (-2,2 Prozent) und Lastminute (-1,6 Prozent) nach Zahlen schwächer.
pre/to
(AWP)

