Die Sorgen um die KI-Disruption seien auch noch nicht verschwunden, und Anleger kämen eher zögerlich in den Sektor zurück, so ein Händler weiter. Und auch die Volatilität dürfte noch eine Zeit anhalten. Auf der Konjunkturseite ist es derweil relativ ruhig. Am Nachmittag richtet sich der Fokus auf die US-Erzeugerpreise und den Chicago PMI.

Der SMI gewinnt um 09.15 Uhr 0,52 Prozent auf 13'986,23 Punkte nach und nähert sich damit wieder der am Dienstag erstmals überschrittenen Marke von 14'000 Zählern. Der 30 Titel umfassende SLI steigt um 0,30 Prozent auf 2212,36 und der breite SPI um 0,45 Prozent auf 19'237,33 Zähler. Im SLI stehen sich 11 Verlierer und 19 Gewinner gegenüber.

An der Indexspitze punkten Swiss Re (+4,1 Prozent) mit ihren über den Schätzungen liegenden Jahreszahlen. Zudem wird der zusätzliche Aktienrückkauf als positive Überraschung aufgenommen.

Holcim (-0,9 Prozent) können das Plus vom Handelsstart nicht halten. Der Baustoffkonzern musste einen Gewinneinbruch vermelden. Operativ lief es aber besser, die Erwartungen wurden sogar teils übertroffen.

Für Verluste sorgen diverse Analystenkommentare. So verlieren Lindt & Sprüngli (-2,0 Prozent) nach einer Abstufung durch Berenberg auf «Sell». Sandoz (-1,9 Prozent) werden von einigen Analysten nach den Zahlen am Mittwoch zurückgestuft, und Swisscom (-0,8 Prozent) verlieren die Kaufempfehlung der UBS.

Schlusslicht sind indes Partners Group (-3,0 Prozent). Der Vermögensverwalter veräussert atNorth für 4 Milliarden Dollar, reinvestiert aber und kauft 10 Prozent am Unternehmen zurück.

dm/to

(AWP)