Die noch vorgelegten Quartalsergebnisse seien dabei eine willkommene Abwechslung, ergänzte ein weiterer Händler. Am Nachmittag rücken dann noch einige US-Konjunkturdaten in den Blick, bevor sich hierzulande die Anleger in den Feiertag und einige wohl auch in ein langes Wochenende verabschieden werden. Angesichts des weiter ungelösten Nahost-Konflikts dürften viele wohl keine Risiken mitnehmen wollen. Im weiteren Wochenverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit dann verstärkt auf Trumps Besuch in China.

SMI mit Zurich an der Spitze

Der SMI gewinnt gegen 9.15 Uhr 0,43 Prozent auf 13'175,34 Zähler. Das Verhältnis von Gewinnern und Verlierern im Leitindex ist dabei quasi ausgeglichen. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten steigt nur leicht um 0,09 Prozent auf 2978,92 Punkte, während der breite SPI 0,30 Prozent höher auf 18'637,45 Zähler steht.

An der SMI-Spitze steigen Zurich (+3,6 Prozent) nach Quartalszahlen. Der Versicherer ist mit Wachstum ins Jahr 2026 gestartet. Zudem sieht sich das Management mit den Profitabilitätszielen für 2027 auf Kurs um diese zu erreichen oder gar zu übertreffen.

Gefragt sind auch ABB (+1,2 Prozent) nach Zahlen von Wettbewerber Siemens. UBS (+1,9 Prozent) profitieren von einer positiven Studie der Deutschen Bank. Mit Logitech (+1,7 Prozent) legt auch ein Vertreter der Tech-Branche wieder zu.

Derweil verlieren Givaudan (-1,4 Prozent) als schwächster SMI-Wert nach einer Abstufung durch Kepler Cheuvreux auf «Hold» von «Buy».

In der zweiten Reihe stechen Adecco (-4,9 Prozent) negativ heraus. Damit kann der Personaldienstleister trotz eines starken organischen Wachstums im ersten Quartal den Abwärtstrend der Aktie nicht stoppen. Swatch (-3,9 Prozent) kommen nach den Gewinnen der vergangenen Tage und der Generalversammlung am Dienstag nun etwas unter Druck.

dm/uh

(AWP)