«Die Investoren bleiben nervös und das dürfte sich auch in den kommenden Tagen in einer hohen Volatilität bei Aktien, Rohstoffen und Währungen zeigen», kommentierte ein Händler. Es sei derzeit sehr schwer abzuschätzen, wie weit die Eskalationsspirale noch gedreht werde. Vor dem morgigen offiziellen US-Arbeitsmarktbericht stehen am heutigen Nachmittag noch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus. Und aktuell werde jedes Datenfragment auf die Goldwaage gelegt, so der Tenor am Markt.
Der SMI gibt um 09.15 Uhr um 0,59 Prozent auf 13'430,56 Punkte nach. Von den 20 SMI-Titeln notieren nur 4 höher und 16 tiefer. Der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte hält sich indes dank Galderma mit minus 0,11 Prozent auf 3067,51 Punkte noch recht stabil, während der breite SPI um 0,38 Prozent auf 18'548,04 Punkte fällt.
Galderma ziehen kräftig an
Spitzenreiter im SMI sind Holcim (+1,0 Prozent), gefolgt von Givaudan (+0,5 Prozent). Letztere wollen nun auch die US-Zölle zurückfordern. Am Ende des Leitindex verlieren Kühne+Nagel 1,9 Prozent.
Im SMIM ziehen Galderma (+5,0 Prozent) nach Jahreszahlen kräftig an. Die Hautspezialistin hat die Erwartungen erfüllt und einen sehr zuversichtlichen Ausblick gegeben. Zudem wurde das Mittelfristziel für den Spitzenumsatz des Hoffnungsträgers Nemluvio verdoppelt. Dagegen verlieren Sonova (-2,2 Prozent) nach Zahlen des Konkurrenten Amplifon.
Bei den kleineren Titeln verlieren Cicor (-4,7 Prozent) und Bossard (-0,8 Prozent) nach Zahlen, während die Ergebnisse von Wisekey (+10 Prozent) und V-Zug (+1,6 Prozent) gut aufgenommen werden.
dm/uh
(AWP)

