So hat die US-Regierung nun Kanada mit einem Zoll von 100 Prozent gedroht, falls das Land ein Handelsabkommen mit China abschliesst. Die Märkte der Stunde bleiben die Edelmetalle: Die Feinunze Gold hat erstmals die Marke von 5100 Dollar geknackt. Die US-Währung geht dafür auf Tauchgang. Daneben warten die Märkte auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch.

Der SMI notiert um 09.13 Uhr um 0,18 Prozent tiefer bei 13'123,60 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI gibt 0,13 Prozent auf 2128,40 und der breite SPI 0,19 Prozent auf 18'186,40 Zähler nach. Dabei haten sich Gewinner und Verlierer die Waage.

Dass die Abgaben sich in Grenzen halten, liegt nicht zuletzt an den gut laufenden Finanzwerten. Allen voran die als gute Dividendenzahler bekannten Versicherer Swiss Life (+0,2 Prozent), Swiss Re (+0,5 Prozent) und Zurich (+0,4 Prozent) legen zu.

Bei UBS steht ein Kursplus von 0,03 Prozent auf 37,17 Franken. Die Analysten von Jefferies hatten zuvor ihr Kursziel auf satte 55 Franken erhöht - was im regulären Handel aber kaum Resonanz findet.

Die defensiven Schwergewichte tendieren uneinheitlich. Während Novartis um 0,1 Prozent zulegen, werden Roche (-0,4 Prozent) und Nestlé (-0,7 Prozent) verkauft, letztere unter dem Eindruck des neuen Babymilch-Skandals. Und Roche wird am Donnerstag die Jahreszahlen vorlegen.

Dass die Citigroup bei Schindler mit einem neuen Rating «Buy» auf die Käuferseite gewechselt hat, verhilft den Papieren der Innerschweizer zu einem Kursplus von 1,1 Prozent.

Dafür hat JP Morgan den Daumen über dem Flughafen Zürich (-0,9 Prozent) mit einem Votum von neu «neutral» gesenkt. Hingegen steigen Bachem um 3,3 Prozent nach einem höheren Kursziel durch RBC.

Nicht gut aufgenommen werden die gemeldeten Vorabzahlen von Inficon (-1,7 Prozent) und Skan (-0,2 Prozent) zum Geschäftsjahr 2025.

ra/to

(AWP)