Auch die Aussagen vom US-Notenbank-Chef Jerome Powell am Wochenende haben einmal mehr die Vorsicht der US-Währungshüter untermauert, die Zinsen nicht zu schnell zu senken. Die anhaltenden Turbulenzen an den chinesischen Märkten sprechen ebenfalls für Vorsicht. Dort kündigte die chinesische Wertpapieraufsichtsbehörde an, abnormale Marktschwankungen zu verhindern. Spezifische Massnahmen nannte sie allerdings nicht. Darüber hinaus bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt, was ebenfalls für Zurückhaltung spreche.

Der SMI notiert gegen 09.10 Uhr um 0,18 Prozent höher bei 11'260,09 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt 0,2 Prozent auf 1802,81 und der breite SPI 0,18 Prozent auf 14'703,21 Zähler. Im SLI legen zwei Drittel zu und ein Drittel gibt nach.

Das Gewinnerfeld wird von gesundheitsnahen Werten wie Straumann, Sandoz, Lonza, Novartis und Alcon angeführt, die sich um bis zu 1,0 Prozent verteuern. Ausnahme sind die GS von Roche (-0,6 Prozent). Nach den enttäuscht aufgenommenen Zahlen haben nun zahlreiche Analysten die Kursziele für die Bons gesenkt.

Nachrichten kommen unterdessen aus der zweiten Reihe. Dort geht der Kampf um die Zukunft des IT-Dienstleisters SoftwareOne (+7,6 Prozent auf 17 Fr.) in die nächste Runde. Beim Pharmazulieferer Siegfried (+1,0 Prozent) wiederum kommt es zu verschiedenen Änderungen im Top-Management.

hr/rw

(AWP)