Hier stechen insbesondere die Avancen in Japan hervor, wo der Nikkei erstmals die Marke von 57'000 Punkten überschritten hat, nachdem die neue nationalkonservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei der Wahl zum Unterhaus einen überragenden Sieg errungen hat. Dieser deutliche Sieg wird als positiv für die Märkte gewertet. Und auch für die kommenden Tage ist die Agenda prall gefüllt und bietet reichlich Zündstoff für weitere Kursbewegungen. Besonders die US-Arbeitsmarktdaten sowie die wichtigen Inflationsdaten könnten die Märkte entweder weiter stützen oder zumindest für die gewohnt hohe Volatilität sorgen, kommentiert ein Händler.

Der SMI gewinnt gegen 09.15 Uhr 0,17 Prozent auf 13'526,32 Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI steigt um 0,30 Prozent auf 2160,84 Punkte und der breite SPI um 0,28 Prozent auf 18'690,89 Zähler. Im SLI stehen 22 Gewinnern acht Verlierer gegenüber.

Die Kursverluste von Roche (GS -1,2 Prozent) und Nestlé (-0,2 Prozent) erweisen sich dabei als Bremsklotz für den Gesamtmarkt, wie ein Blick etwa auf den deutsche Dax oder den französischen Cac-40 zeigt, die beide stärker zulegen. Der Pharmakonzern Roche hatte am Wochenende ausführliche Daten zu seinem MS-Mittel Fenebrutinib vorgestellt. Während die Wirksamkeit mit den Daten einmal mehr untermauert wurde, sorgen sich Analysten vor allem um die Daten zu den Nebenwirkungen.

Das Gewinnerfeld wird unterdessen von Amrize (+1,7 Prozent) angeführt, die bereits in der vergangenen Woche mit einem Plus von knapp 10 Prozent einen starken Lauf hatten. Auch Galderma, ABB oder VAT ziehen zunächst um jeweils mehr als ein Prozent an.

In den hinteren Reihen stechen SoftwareOne nach Zahlen und Adecco nach einem positiven Händlerkommentar mit Kursgewinnen von jeweils 5 Prozent hervor.

hr/rw

(AWP)