Immerhin blieb eine Reaktion der Ölpreise bislang aus, ein Fass der Sorte Brent kostete zuletzt knapp unter 74 US-Dollar und blieb damit auf dem wieder tieferen Niveau. Derweil kam der Bitcoin weiter unter Druck. Die Agenda bleibt weitgehend leer. Am Nachmittag könnte lediglich das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan einen gewissen Einfluss vor dem Wochenende haben. In der kommenden Woche erwartet die Anleger dann eine Reihe von wichtigen Konjunkturdaten, allen voran der US-Arbeitsmarktbericht.

SMI auf Kurs zu Wochenplus

Der Leitindex SMI notiert gegen 09.15 Uhr 0,26 Prozent im Minus bei 14'195,54 Punkten. Am Vortag hatte der SMI bei 14'267 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Und auch auf Wochensicht zeichnet sich ein komfortables Plus ab. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert unterdessen kurz nach Handelsstart 0,39 Prozent auf 3160,49 Punkte und der SPI 0,28 Prozent auf 19'994,76 Zähler.

In einem Umfeld erhöhter Unsicherheit spielt der Schweizer Markt seine defensiven Qualitäten aus. So sind Givaudan (+0,7 Prozent) gefragt, und auch Swisscom (+0,4 Prozent) halten sich im Plus. Die Schwergewichte sind uneinheitlich - während Nestlé (+0,5 Prozent) stützen verlieren Novartis (-0,8 Prozent) und Roche (-0,5 Prozent).

An der Indexspitze stehen Richemont (+1,3 Prozent) nach einer positiven Studie von Oddo BHF, UBS (-1,3 Prozent) übernehmen die rote Laterne.

Tech-Werte wie Logitech (-0,5 Prozent), VAT (-1,1 Prozent) oder AMS Osram (-2,5 Prozent) zollen dem Ausverkauf der Branche besonders an den asiatischen Märkten Tribut.

Die Titel des Aufzugbauers Schindler (+0,3 Prozent) profitieren von einer positiven Studie durch JPMorgan.

dm/hr

(AWP)