Händler sehen die rekordlange Rede von Trump indes nicht als Erfolg - es habe zu wenig konkrete Informationen zu Zöllen und keine Stimmungsaufheller gegeben. Nun wartet der Markt gespannt auf die Zahlen des Chip-Giganten Nvidia am Abend. «Und hier dürfte es nicht reichen, nur die Erwartungen zu übertreffen - der Teufel wird im Detail liegen», kommentierte ein Händler. Jedenfalls könne Nvidia allein nicht die KI-Angst vertreiben.
Der SMI gewinnt gegen 09.20 Uhr minimal um 0,05 Prozent auf 14'004,61 Punkte hinzu und schwankt damit um die gestern erstmals überschrittene Marke von 14'000 Zählern. Der 30 Titel umfassende SLI legt um 0,32 Prozent auf 2209,55 zu und der breite SPI um 0,05 Prozent auf 19'209,97 Zähler. Im SLI stehen 20 Gewinner 9 Verlierern gegenüber, Sonova sind unverändert.
Klarer Gewinner im SLI sind Sandoz (+5,8 Prozent) nach Jahreszahlen. Der Generikahersteller hat mit den vorgelegten Resultaten und insbesondere beim Ausblick positiv überrascht.
Hingegen übernehmen Alcon (-1,9 Prozent) nach ihren Zahlen vom Vorabend fast die rote Laterne. Der Augenheilkonzern schrammte mit seinen Ergebnissen knapp an den Erwartungen vorbei. Entsprechend gemischt fallen die Kommentare aus.
Schlusslicht im SLI sind ohne Nachrichten Logitech (-2,4 Prozent). Bei den Schwergewichte sind Nestlé (+0,1 Prozent) stabil, während Novartis (-0,8 Prozent) und Roche (-0,3 Prozent) bremsen.
In der zweiten Reihe schnellen die zuletzt von KI-Sorgen belasteten Temenos (+8,5 Prozent) nach neuen Zielen hoch, während die Zahlen von Georg Fischer (-4,7 Prozent)offenbar nicht ganz überzeugen. Adecco (+0,5 Prozent) legen nach volatilem Start leicht zu.
dm/uh
(AWP)

