Wichtiger dürfte gerade mit Blick auf die kommende Woche sein, was China am Wochenende an Stimulus-Massnahmen kommuniziere und ob es eine Zuspitzung im Nahen Osten gebe, heisst es in einem Kommentar der Deka-Bank. Mit den Quartalszahlen der US-Grossbanken JPMorgan und Wells Fargo rückt dann ab diesem Mittag die Berichtsaison in den Fokus. «Von besonderem Interesse sind u.a. Kreditqualität, Kapitalverwendung (Buybacks, Dividenden), das Kapitalmarktgeschäft und die Ausblicke für den Zinsüberschuss», fasst die Deka zusammen.
Der Schweizer Leitindex SMI notiert gegen 09.15 Uhr um 0,19 Prozent tiefer bei 12'052,86 Punkten. Der SLI, der die 30 wichtigsten Titel umfasst, verliert 0,13 Prozent auf 1975,56 Punkte und der breite SPI 0,14 Prozent auf 16'095,07 Punkte. Im SLI geben 15 Titel nach, zehn legen zu und fünf notieren unverändert.
Kursabgaben von 0,9 Prozent bei Richemont stehen Aufschläge von 0,9 Prozent bei der Swiss Re gegenüber. Der Nachrichtenfluss ist zum Wochenschluss überschaubar. So können Roche (-0,5 Prozent) im frühen Handel nicht von der US-Zulassung eines Krebsmittels profitieren. Beim jüngsten Investorentag hatte Roche selbst erklärt, dem Mittel Spitzenumsätze zwischen 2 und 3 Milliarden US-Dollar zuzutrauen.
Beim Rückversicherer Swiss Re hält die Erleichterung vom Vortag nach der Abschwächung von Hurrikan «Milton» in den USA an.
hr/tv
(AWP)