Der Schritt der USA komme einem kleinen Aufschub gleich, da die Energiemärkte angesichts der Blockade der Meerenge weiterhin auf eine drohende Versorgungslücke zusteuern würden, kommentiert ein Händler. Insgesamt bleibe die Nachrichtenlage aber undurchsichtig und Erfolge auf dem diplomatischen Parkett liessen weiter auf sich warten. Neben der weiteren Entwicklung im Nahen Osten richtet sich die Aufmerksamkeit in den kommenden Tagen dann auf den US-Arbeitsmarkt, wobei eine Reihe von Beschäftigungsindikatoren die Marktstimmung prägen dürften.
SMI leicht freundlich
Gegen 9.15 Uhr notiert der Leitindex SMI bei einem Stand von 13'140,10 Punkten mit +0,03 Prozent nahezu unverändert. Dabei halten sich Gewinner und Verlierer in etwa die Waage. Der SMIM für die mittelgrossen Werte gewinnt 0,39 Prozent auf 2974,24 Punkte und der breite SPI 0,11 Prozent auf 18'571,74 Punkte.
Vor allem Kursverluste von 0,4 Prozent beim Schwergewicht Novartis und 0,2 Prozent bei Roche bremsen den SMI aus. Das dritte Schwergewicht Nestlé (+0,1 Prozent) gewinnt dagegen leicht hinzu.
Das Gewinnerfeld führen Logitech (+3,1 Prozent) an. Der Peripheriegeräte-Hersteller wird am (morgigen) Dienstag nach Börsenschluss die Zahlen zum vierten Quartal 2025/26 vorlegen. Analysten gehen von einem Plus sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis aus. Besondere Aufmerksamkeit dürfte neben den reinen Ergebnissen aber wie üblich dem Ausblick gelten.
Nach oben geht es auch für Partners Group (+2,1 Prozent). Die Investmentgesellschaft hat am Donnerstagabend einen Bericht des Short-Sellers Grizzly Reports entschieden zurückgewiesen. Sie prüfe nun, ob sie gegen die US-Firma rechtliche Schritte wegen Marktmanipulation ergreifen soll.
Neben Logitech ziehen auch in den hinteren Reihen Technologiewerte auf breiter Front an. Sie reagieren damit positiv auf die am Donnerstag nach US-Börsenschluss vorgelegten Zahlen des iPhone-Herstellers Apple. VAT, AMS Osram, Comet und Inficon gewinnen um bis zu 4,2 Prozent hinzu.
hr/uh
(AWP)
