Währenddessen setzten die US-Börsen ihre Rekordjagd am Montag trotz der geopolitischen Spannungen unbeirrt fort. Vor allem Technologie- und Halbleiterwerte trieben die amerikanischen Indizes weiter nach oben. Gleichzeitig mehren sich jedoch die Stimmen, wonach Risiken wie Energieknappheit, steigende Produktionskosten und eine neue Inflationswelle derzeit unterschätzt werden.
Für grössere Impulse könnten die am Nachmittag anstehenden US-Inflationszahlen sorgen. Aufgrund der deutlich höheren Energiepreise rechnen Marktteilnehmer mit einem spürbaren Anstieg im April. Mehrere grosse US-Banken gehen inzwischen davon aus, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen bis Ende Jahr nicht senken wird.
SMI gibt nach
Der SMI verliert gegen 9.15 Uhr deutlich 0,70 Prozent auf 13'009,04 Zähler. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten gibt 0,81 Prozent nach auf 2957,17 Punkte, während der breite SPI 0,73 Prozent tiefer auf 18'440,21 Zähler steht. Auch andere europäische Börsen wie der deutsche DAX oder der französische CAC sind klar unter Druck.
Grösster Verlierer sind Logitech (-2,4 Prozent), die ihre Vortagesgewinne wieder abgeben. Auch UBS (-1,5 Prozent) und Swiss Re (-1,5 Prozent) nach Zahlen von Munich Re reihen sich zuhinterst in der SMI-Tabelle ein. Keine Stütze sind auch die Pharmakonzerne Roche (-0,9 Prozent) und Novartis (-0,3 Prozent). Einziger Gewinner sind im frühen Handel die zuletzt schlecht gelaufenen Kühne+Nagel (+0,3 Prozent).
In den hinteren Reihen setzen derweil Swatch (I +0,2 Prozent) ihre Aufwärtsbewegung der vergangenen Woche fort. Der Uhrenkonzern hält am Vormittag seine Generalversammlung ab, wo der aktivistische Investor Steven Wood einen erneuten Anlauf nimmt, um sich als Vertreter der Inhaberaktionäre in den Verwaltungsrat wählen zu lassen.
SoftwareOne im Hoch
Gar nicht gut kommen die Q1-Zahlen des Immobilienkonzerns PSP (-2,6 Prozent) an. Auch der Laborausrüster Tecan (-0,4 Prozent) kann mit den Ergebnissen für das erste Jahresviertel nicht vollständig überzeugen.
Als einziger Titel stark gesucht sind derweil SoftwareOne, die sich um 11,0 Prozent nach oben klettern. Der IT-Dienstleister hat im ersten Quartal 2026 mehr umgesetzt und verdient als erwartet.
Dagegen verlieren Georg Fischer (-2,2 Prozent) und Clariant (-0,8 Prozent) nach Rückstufungen durch Research Partners an Terrain.
an/uh
(AWP)
