Zwar wird von der Fed keine Änderung des aktuellen Zinsniveaus erwartet, doch hoffen Investoren auf Hinweise zum weiteren geldpolitischen Kurs. Derzeit preisen die Märkte mögliche Zinsschritte frühestens ab März ein. Unterdessen setzt sich an den Devisenmärkten die Schwäche des US-Dollars fort, während der Franken weiter aufwertet. Auch der Goldpreis setzt seinen Rekordlauf fort.

Der SMI notiert um 09.15 Uhr um 0,70 Prozent tiefer bei 13'124,09 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI gibt 0,46 Prozent auf 2129,69 Punkte nach und der breite SPI 0,65 Prozent auf 18'177,09 Zähler. Im SLI geben 20 Werte nach und 10 legen zu.

Die deutlichsten Abgaben unter den Bluechips verzeichnet Logitech mit einem Minus von 4,5 Prozent. Der Hersteller von Computer- und Gamingzubehör hatte zwar starke Zahlen zum wichtigen Weihnachtsquartal vorgelegt. Die ZKB verweist in einem Kommentar aber auf die Unsicherheiten im Ausblick für die Bereiche Videokollaboration und im gesamten PC-Markt.

Fester präsentiert sich nach Zahlen dagegen Lonza (+3,1 Prozent). Der Pharmazulieferer ist 2025 nicht zuletzt dank des Kaufs einer grossen Produktionsanlage von Roche in Kalifornien deutlich gewachsen.

Klar abwärts geht es für Richemont (-1,8 Prozent) und Swatch (-1,7 Prozent). Im Handel wird auf die Zahlen von LVMH verwiesen, die als tendenziell durchwachsen gesehen werden.

Ein anhaltender Fokus liegt auf den Technologiewerten. Titel wie VAT Group (+1,6 Prozent), Comet (+1,8 Prozent) und AMS Osram (+3,7 Prozent) knüpfen an die jüngsten Gewinne an, gestützt durch starke Zahlen des Chipherstellers ASML. Eine Ausnahme ist Inficon (-0,8 Prozent), wo Händler von Gewinnmitnahmen sprechen.

Ebenfalls höher notieren die Immobilienwerte PSP Swiss Property (+4,0 Prozent) und Swiss Prime Site (+2,0 Prozent), die beide von der UBS hochgestuft wurden. Deutlich nach unten geht es mit den Aktien des Stromkonzerns BKW (-2,6 Prozent), nach einer doppelten Rückstufung durch die ZKB.

an/hr

(AWP)