Hierzu zählt auch das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank. In den letzten Tagen sind die Zinserwartungen wieder einmal zum Stimmungsdämpfer avanciert. Die Erkenntnis habe sich erneut durchgesetzt, dass die Zinsen für länger hoch bleiben werden. Zum anderen sei die wirtschaftliche Entwicklung in China ein Belastungsfaktor. Dort hat sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal deutlich verlangsamt, wie die Daten vergangene Woche zeigten. Auch die aktuellen News aus dem nach wie vor strauchelnden Immobiliensektor geben Grund zur Sorge.

Der SMI der Standardwerte weist gegen 9.20 Uhr ein Minus von 0,13 Prozent auf 11'067,47 Punkte auf. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, gibt um 0,18 Prozent nach auf 1746,30 und der breite SPI um 0,13 Prozent auf 14'604,69 Zähler. Im SLI geben 18 Werte nach, neun ziehen an und drei sind unverändert.

Die Schieflage des chinesischen Immobilienentwicklers Country Garden belasten die Märkte in der gesamten Region. Der Konzern hatte am Wochenende mitgeteilt, den Handel mit Onshore-Anleihen von insgesamt 11 seiner Tochtergesellschaften auszusetzen. Von den Unruhen sind vor allem die beiden Uhrenhersteller Swatch und Richemont belastet, die beide um jeweils 1 Prozent nachgeben. Sie sind beide stark vom asiatischen Markt abhängig, so dass Unruhen sie stärker betreffen als andere.

Dem stehen Kursgewinne von jeweils 0,3 Prozent bei Lonza und Alcon gegenüber. Der auf Augenheilkunde spezialisierte Alcon-Konzern wird am morgigen Dienstag nach US-Börsenschluss aktuelle Geschäftszahlen vorlegen.

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