Und auch sonst sei die Gemengelage durchwachsen derzeit. Die Konjunkturentwicklung in Asien bleibt weiterhin eher mässig. In den USA stehen im Tagesverlauf die wöchentlichen Arbeitsmarkdaten an, bevor am morgigen Freitag der monatliche Bericht kommt. Nachbörslich stehen in den USA zudem die US-Technologieunternehmen Amazon und Apple mit Quartalszahlen an. "Ein geballte Ladung an Informationen und Impulsen für die internationalen Finanzmärkte", kommentierte der Händler.
Der SMI verliert gegen 09.40 Uhr 0,80 Prozent auf 11'122,32 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, fällt um 0,67 Prozent auf 1754,22 und der breite SPI um 0,82 Prozent auf 14'670,13 Zähler. Im SLI geben 24 Titel nach und sechs gewinnen hinzu.
Die grössten Verluste fahren zunächst die Swisscom-Aktien (-2,8%) nach Zahlen ein. Sie setzen damit ihre Kursverluste vom Vortag fort. Der Schweizer Marktführer unter den Telekommunikationsanbietern hat zwar mit soliden Zweitquartalszahlen aufgewartet. Allerdings wurden die Analystenerwartungen insgesamt nur knapp erfüllt, so dass Gewinnmitnahmen einsetzten.
Dagegen können Adecco (+2,8%) mit den Zahlen überzeugen. Wie aus Analystenkreisen verlautet, hat sich der Stellenvermittler im zweiten Quartal insgesamt wacker geschlagen. Bei der RBC werden sowohl das Wachstum als auch die Kostenentwicklung gelobt.
In der zweiten Reihe werden derweil Oerlikon (-7,3%) nach einer Prognosesenkung abgestraft.
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