Im weiteren Handelsverlauf stehen dann noch die monatlichen US-Jobdaten an. Sie dürften das Bild über den weiteren Zinspfad in den USA etwas schärfen. Ein starker Arbeitsmarkt dürfte dem Fed Argumente für weitere Zinserhöhungen bieten und davon sei auszugehen, heiss es in einem Kommentar. Ein Händler spricht denn auch von einer "schrecklichen" Woche für die Aktienmärkte. Es sei viel Porzellan zerschlagen worden. Denn während die Aktienkurse sanken, sind die Renditen speziell am US-Bondmarkt teilweise auf Mehrjahreshochs gestiegen.
Der SMI verliert gegen 9.15 Uhr 0,59 Prozent auf 10'922,31 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, sinkt um 0,50 Prozent auf 1706,65 und der breite SPI um 0,56 Prozent auf 14'401,83 Punkte. Im SLI geben 22 Werte nach und acht legen zu.
Straumann (-1,5%) und Holcim (-1,2%) bilden aktuell die Schlusslichter. Beim Zementkonzern haben am Morgen zahlreiche Analysehäuser im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen ihre Erwartungen und damit auch die Kursziele nach unten angepasst.
Nestlé, Roche und Novartis ziehen erweisen sich mit Abgaben von bis zu 1,0 Prozent als grössere Belastungsfaktoren.
Das Gewinnerfeld führen Logitech (+0,9%) an.
Das Nachrichtenaufkommen wird allerdings von den hinteren Reihen dominiert. Dort steht einer Gewinnwarnung von Clariant (+3,2%) eine Prognoseerhöhung bei Sulzer(+2,6%) gegenüber. Nachdem zahlreiche Konkurrenten bereits gewarnt hatten, seien die Clariant-News keine grosse Überraschung mehr, heisst es im Handel.
hr/ra