Am Nachmittag steht dann der US-Jobreport im Fokus. Laut Händlern dürfte er dieses Mal eine noch wichtigere Rolle als sonst spielen, da die US-Notenbank ihre Zinsentscheidungen künftig datenabhängig treffen will. "Sollten also noch mehr als die erwarteten 200'000 Stellen geschaffen worden sein, dürften die Zinssorgen sofort wieder steigen", heisst es in einem Kommentar. Es gibt also keinen Grund, sich im Vorfeld schon gross zu positionieren.
Der SMI verliert gegen 09.25 Uhr 0,30 Prozent auf 11'054,40 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, fällt um 0,26 Prozent auf 1746,51 und der breite SPI um 0,24 Prozent auf 14'601,63 Zähler. Im SLI geben 18 Titel nach und 12 gewinnen hinzu.
Die beiden Zahlen-Blue-Chips Swiss Re und Sika führen zunächst das Verliererfeld an. Dabei hat der Rückversicherer Swiss Re (-3,0%) im ersten Halbjahr 2023 wie erwartet deutlich mehr verdient als vor einem Jahr. Allerdings bewegt sich der Rückversicherer damit nur knapp im Rahmen der Erwartungen.
Und auch die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika (-2,2%) ist in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zwar weiter gewachsen. Negative Währungseffekte und hohe Akquisitions- und Integrationskosten haben die Innerschweizer aber gebremst.
Andere Finanzwerte wie die UBS, Julius Bär oder Swiss Life gehören mit Kursgewinnen von bis zu 0,7 Prozent dagegen zu den Favoriten.
In den hinteren Reihen sind Newron (+9,8%) und Dufry (+1,9%) nach Zahlen gesucht.
hr/tv