Doch bis dahin dürften sich die Anleger noch etwas zurückhalten, heisst es weiter. Der Markt sei inzwischen eben weit gelaufen und daher könne es jederzeit zu einer Konsolidierung kommen, meint ein Händler. Auch stehe mit dem September nun ein für die Börsen eher schwieriger Monat bevor.

Der Schweizer Leitindex SMI notiert um 09.20 Uhr um 0,10 Prozent höher bei 12'429,57 Punkten. Bei 12'437,32 markiert der SMI kurzzeitig ein neues Jahreshoch.

Der SLI, der die 30 wichtigsten Titel umfasst, gewinnt 0,10 Prozent auf 2013,99 und der breit gefasste SPI um 0,10 Prozent auf 16'485,61 Zähler. Von den 30 Blue Chis ziehen 18 an, acht geben nach und vier sind unverändert.

Während die Börsen am Vortag das als Enttäuschung taxierte Quartalsergebnis von Nvidia noch gut weggesteckt hätten, scheine dies nun doch noch ein wenig auf die Technologiewerte auszustrahlen, sagt ein Händler. So geben Logitech (-1,1 Prozent), VAT (-0,8 Prozent), AMS Osram (-2,0 Prozent), Comet (-1,0 Prozent) und Inficon (-0,8 Prozent) nach. «Wir sehen tatsächlich gewisse Nachwehehen», meint ein Händler. Allerdings dürften manche Marktteilnehmer auch einen Teil der am Vortag gemachten Gewinne einstreichen.

Auf der anderen Seite zeigt sich kein klarer Trend. So werden zyklische werte wie SIG (+0,9 Prozent), Kühne + Nagel oder Sika (je +0,2 Prozent) höher gehandelt. Auch die Finanzwerte UBS (+0,5 Prozent), Partners Group (+0,6 Prozent), Zurich (+0,3 Prozent) und Julius Bär (+0,3 Prozent) ziehen an. Fester sind auch Richemont (+0,6 Prozent) und Swatch (+0,2 Prozent).

Wenig verändert sind die Schwergewichte Nestlé (unv.), Novartis (+0,2 Prozent) und Roche (GS -0,2 Prozent).

pre/tv

(AWP)