Parallel dazu legte der Ölpreis zuletzt wieder deutlich zu. Die Nordseesorte Brent ist am Morgen erstmals seit gut einem Monat wieder über die Marke von 90 US-Dollar gestiegen, aktuell notiert er bei 90,68 USD (+2,9 Prozent). Seit Anfang Juli beträgt das Plus rund 30 Prozent.

Der Leitindex SMI verliert um 09.15 Uhr 0,64 Prozent auf 14'252,44 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte büsst im frühen Handel 0,54 Prozent auf 3112,88 Punkte ein und der SPI 0,62 Prozent auf 20'031,31 Zähler.

Gewinner unter den 20 SMI-Titel gibt es aktuell keine. Am besten halten sich noch ABB (-0,1 Prozent). Die Aktie des Technologiekonzerns hatte vergangene Woche nach Zahlen und der Bekanntgabe einer teuren Akquisition unter Gewinnmitnahmen gelitten und gut 5 Prozent eingebüsst, ist aber weiterhin mit Abstand bester SMI-Wert im bisherigen Jahresverlauf.

Relativ gut halten sich auch noch Richemont (-0,2 Prozent) und Kühne+Nagel (-0,2 Prozent). Der Logistikkonzern wird am Donnerstag Halbjahreszahlen präsentieren. Die grössten Verluste gehen derweil aktuell an Amrize (-1,7 Prozent) sowie Givaudan und Geberit (je -1,1 Prozent).

Keine Stütze sind dem Markt auch die Schwergewichte Nestlé (-1,0 Prozent), Novartis (-0,9 Prozent) sowie Roche (-0,5 Prozent). Alle drei werden diese Woche Zahlen präsentieren - Novartis am Dienstag, die beiden anderen am Donnerstag.

Im breiten Markt hat am Montag Belimo (-2,9 Prozent) seine Halbjahreszahlen veröffentlicht. Der Zürcher Oberländer Konzern profitiert vom starken KI-bedingten Ausbau von grossen Rechenzentren weltweit. Im Einklang mit der aktuell etwas abgeflachten diesbezüglichen Euphorie hat die Belimo-Aktie zuletzt allerdings deutlich gelitten und gegenüber dem Höchststand von Mitte Juni bereits rund ein Fünftel eingebüsst.

Deutlich zulegen können hingegen Polypeptide (+5,4 auf 44,00 Fr.). Der Pharmazulieferer soll von Samsung Biologics übernommen werden. Der südkoreanische Auftragsfertiger bietet 44,31 Franken je Aktie in bar und bewertet den hiesigen Peptidhersteller damit mit rund 1,5 Milliarden Franken.

Clariant (-4,7 Prozent) leidet derweil laut Händlern unter einer Abstufung durch Morgan Stanley, DocMorris (+2,1 Prozent) profitiert von einer Hochstufung auf 'Neutral' von 'Sell' durch die UBS.

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(AWP)