Bald nehme die Berichtssaison richtig Fahrt auf, und dann müssten gerade die grossen Tech-Konzerne liefern, um die Kurse zu rechtfertigen. «Und diesmal wird es kein Spaziergang werden - die Erwartungen sind hoch, die Skepsis über die Bewertungen ebenfalls», heisst es am Markt. Am Nachmittag stehen noch einige US-Daten an - unter anderem die Industrieproduktion, die aber kaum das Gewicht für eine Änderung der Zinserwartungen haben dürfte.
Der SMI notiert um 09.15 Uhr um 0,09 Prozent tiefer auf 13'464,67 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI verliert 0,14 Prozent auf 2178,57 und der breite SPI minimal um 0,06 Prozent auf 18'583,98 Zähler. Im SLI stehen 11 Gewinnern 17 Verlierer gegenüber. Swisscom und Lindt & Sprüngli sind unverändert.
Roche (+0,8 Prozent) legen nach einer Studie von Goldman zu. Die Analysten erhöhen ihr Rating auf «Neutral» von «Sell». Zudem bekräftigt die UBS mit angehobenem Kursziel ihre Kaufempfehlung für die Titel des Pharmaschwergewichts. Novartis (+1,1 Prozent) halten sich ebenfalls gut und stützen den SMI.
Indes fallen Swiss Re (-1,4 Prozent) zurück. Keefe, Bruyette & Woods hat die Papiere des Rückversicherers auf «Underperform» gesenkt. Richemont (-2,7 Prozent) übernehmen nach einer Abstufung durch Bank of America nach den Vortageszahlen die rote Laterne.
dm/to
(AWP)

