Um 14.30 Uhr wird in den USA der PCE-Deflator veröffentlicht - das von der Notenbank Fed bevorzugte Inflationsmass. Dies könnte die Zinserwartungen merklich beeinflussen, heisst es. Derzeit wird am Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von 87 Prozent eine Zinssenkung des Fed im September um einen Viertelpunkt erwartet. Daneben werden auch noch der Einkaufsmanagerindex aus Chicago und das Konsumentenvertrauen der Uni Michigan veröffentlicht. Bereits um 14.00 Uhr wird ausserdem die vorläufige Inflationsrate aus Deutschland publiziert.

Der Leitindex SMI notiert um 9.20 Uhr 0,08 Prozent leichter bei 12'209,91 Punkten. Der SLI, in dem derzeit 31 Titel enthalten sind, ermässigt sich um 0,06 Prozent auf 2012,98 und der breite SPI ist mit 16'961,71 Zählern (+0,02 Prozent) praktisch unverändert. Gewinner und Verlierer halten sich in etwa die Waage.

Die Kursausschläge im SMI halten sich mit weniger als einem Prozent nach oben wie nach unten in Grenzen. Dabei sind defensive Werte eher bei den Gewinnern zu finden. Angeführt werden die Gewinner von Sonova (+0,5 Prozent), gefolgt von den PS von Lindt & Sprüngli (+0,4 Prozent) sowie Sandoz (+0,4 Prozent) und Swisscom (+0,4 Prozent).

Bei den Verlierern ist das Bild weniger klar. Dort sind nämlich die Aktien der Grossbank UBS (-0,8 Prozent), der zyklischen Logitech (-0,3 Prozent), VAT (-0,2 Prozent) und Kühne + Nagel (-0,2 Prozent) sowie Nestlé (-0,2 Prozent) sowie der Versicherer Zurich (-0,2 Prozent) und Swiss Life (-0,1 Prozent) zu finden.

Ebenfalls bei den Verlierern stehen die Aktien des Uhrenkonzerns Swatch (-0,7 Prozent). Dagegen rücken die Anteile von Konkurrentin Richemont (+0,3 Prozent) weiter vor.

Auf den hinteren Reihen fallen Santhera (+2,9 Prozent) positiv auf. Die Biotechfirma hat eine weitere Vertriebsvereinbarung (Indien) für ihr Mittel gegen DMD abgeschlossen.

SoftwareOne (+4,0 Prozent) machen einen Teil der Vortagesverluste nach Zahlenvorlage wett. Zudem hat die ZKB das Rating «Übergewichten» bestätigt.

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(AWP)