Erst im weiteren Wochenverlauf wird Händlern zufolge die Berichtssaison stärker in den Fokus rücken. Bevor am Donnerstag das Schwergewicht Nestlé auf der Agenda steht, wird zum Wochenauftakt nach Börsenschluss der zuletzt in die Schlagzeilen geratene Spezialist für Bankensoftware Temenos seine endgültigen Zahlen für 2023 vorlegen. Daneben bleibt auch die Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken ein Thema, rückt Börsianern zufolge aber zunächst etwas in den Hintergrund. Erst im Wochenverlauf stünden zahlreiche Redner der US-Notenbank auf der Agenda, die für Bewegung sorgen könnten. Signalwirkung für den Gesamtmarkt dürften zudem die Quartalszahlen des US-Technologiekonzerns Nvidia haben.

Der SMI notiert um 09.15 Uhr um 0,10 Prozent tiefer auf 11'299,67 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI verliert 0,33 Prozent zu auf 1833,90 und der breite SPI 0,13 Prozent auf 14'779,35 Zähler. Im SLI geben 19 Werte nach, acht gewinnen hinzu und drei sind unverändert.

Vor allem konjunktursensitive Werte wie Straumann, Lonza, Sika und VAT sind mit Abschlägen von jeweils über einem Prozent unter den Verlierern zu finden.

Gefragt sind hingegen defensive Branchenvertreter. So legen Swisscom, Novartis, Roche und Nestlé zwischen 0,8 und 0,2 Prozent zu.

In der zweiten Reihe bleibt der Bankensoftwarekonzern Temenos auch vor der Zahlenvorlage am Abend ein Thema (+1,9 Prozent). Der aktivistische Aktionär Petrus Advisers hat sich der Forderung von Hindenburg Research angeschlossen, den derzeitigen Interimschef Andreas Andreades mit sofortiger Wirkung zu entlassen.

hr/kw

(AWP)