In den kommenden Tagen werden dann allerdings wichtige Konjunkturzahlen aus dem In- und Ausland veröffentlicht. In den USA stehen am Mittwoch das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung und am Freitag die aktuellen Zahlen zum Wachstum und zum Teuerungsmass PCE im Fokus. Zudem werden hierzulande rund 20 an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen Geschäftszahlen 2025 vorlegen. Sie dürften sich dabei auch über ihre Geschäftsaussichten äussern. Im Fokus steht das Marktschwergewicht Nestlé am Donnerstag. Mit Amrize, Zurich und Sika werden weitere SMI-Firmen ihre Bücher öffnen. Ob der SMI bei dieser Gemengelage seinen Rekordkurs beibehalten kann, wird sich zeigen.
Die Bank Julius Bär stellt den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr um 0,25 Prozent höher bei 13'635 Punkten, was ein neuer Rekord wäre. Am Freitag hatte der Leitindex bei 13'634 Punkten ein neues Hoch erreicht, dann aber nur knapp über 13'600 Punkten geschlossen. Insgesamt rückte der SMI in der vergangenen Woche um 1,3 Prozent vor.
Sämtliche SMI-Werte werden fester gestellt. Die Aufschläge erstrecken sich von +0,04 Prozent (für Swisscom) bis +0,6 Prozent (Roche, Swiss Re).
Der Pharmakonzern hat in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit Gazyva/Gazyvaro einen Forschungserfolg vermeldet. Der Wirkstoff wurde bei Patienten eingesetzt, die an membranöser Nephropathie, einer chronischen Autoimmunerkrankung der Nieren, leiden.
Bei den Nicht-SMI-Werten belaufen sich die vorbörslichen Kursgewinne zumeist auf +0,1 bis +0,2 Prozent. Etwas stärker im Plus werden SoftwareOne (+0,6 Prozent) gesehen. Leicht tiefer gestellt werden einzig BB Biotech (-0,4 Prozent).
pre/uh
(AWP)

