Was die Geldpolitik angeht, so hatte der neue Fed-Chef Kevin Warsh am Treffen der Notenbanker in Portugal einen etwas weniger restriktiven Ton angeschlagen als von den Märkten erwartet. Aber nicht nur Warsh sondern auch EZB-Chefin Christine Lagarde habe auf die tieferen Ölpreise und das damit verbundene geringere Inflationsrisiko hingewiesen, betont etwa die Onlinebank Swissquote in einer Markteinschätzung. Dies könnte beiden helfen, die monetären Rahmenbedingungen in den kommenden Monaten nicht allzu stark einzuschränken.

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI gegen 08.15 Uhr um 0,33 Prozent höher bei 14'160 Zählern. Alle vorbörsliche gehandelten Titel stehen dabei höher.

Mit überdurchschnittlichen Gewinnen fallen UBS (+0,6 Prozent) etwas auf, vor allem aber Roche (+1,6 Prozent) stützen den Markt. Die Pharmaaktien erhalten von positiven Daten zum Lungenkrebsmittel Divarasib Unterstützung.

Novartis (+0,2 Prozent) heben sich hingegen nach Erhalt einer EU-Zulassung für die Gentherapie Itvisma nicht gross vom breiten Markt ab.

Klar gesucht sind auch Richemont (+0,9 Prozent). Sowohl RBC als auch die UBS haben das Kursziel für den Titel klar erhöht. Während RBC das Rating bei «Sector Perform» belässt, lautet es bei der UBS unverändert «Buy».

Die Mehrheit der übrigen Titel werden im Bereich von 0,1 Prozent höher gestellt.

cf/cg

(AWP)