Derweil werden heute in Genf Gespräche zum Krieg in der Ukraine und zum Iran geführt. US-Präsident Donald Trump hat bereits mit militärischen Massnahmen gedroht, sollten die Gespräche mit dem Iran scheitern. Zudem dürften heute auch Impulse von Konjunkturzahlen das Geschehen beeinflussen. Veröffentlicht werden etwa der deutsche ZEW-Index und der Empire State Manufacturing Index aus New York. Im weiteren Wochenverlauf stehen aus den USA noch das Protokoll der Fed-Sitzung vom Januar, BIP-Zahlen für das vierte Quartal und die PCE-Daten auf dem Programm.

Die Bank Julius Bär stellt den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr um 0,30 Prozent tiefer bei 13'615 Punkten, Am Vortag hatte der SMI bei 13'670 Punkte ein neues Hoch erreicht, ist aber bis zum Schluss wieder etwas zurückgekommen. Sämtliche 20 SMI-Titel stehen vorbörslich um bis zu 0,4 Prozent im Minus.

Die defensiven Schwergewichte Nestlé, Novartis (je -0,3 Prozent) und Roche (-0,4 Prozent), die den Markt am Vortag noch gestützt hatten, werden ebenfalls tiefer indiziert und können sich damit dem Negativtrend ebenfalls nicht entziehen.

Bei den Nicht-SMI-Werten fallen DKSH (+2,7 Prozent) positiv auf. Die Handelsgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau gehalten, aber zugleich den Kern-Betriebsgewinn gesteigert. Nun soll die Dividende erhöht werden. Die Aktien von Basilea (1,1 Prozent) ziehen nach Zahlen ebenfalls an.

Die Aktien von Avolta (+2,2 Prozent) profitieren derweil von einer Studie. Die UBS hat den Titel des Reisedetailhandelskonzerns auf «Buy» hochgestuft.

Dagegen werden Also (-4,8 Prozent) klar im Minus erwartet. Der IT-Grosshändler Also hat 2025 beim Umsatz und operativen Ergebnis deutlich zugelegt. Der Reingewinn fällt zwar leicht tiefer aus als im Vorjahr, dennoch will das Unternehmen die Dividende erhöhen.

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(AWP)