Zur Begründung verwies Trump auf der Plattform Truth Social darauf, dass basierend auf einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei. Was darin genau steht, blieb zunächst aber unklar. Derweil hat die EU für den heutigen Donnerstag einen Sondergipfel zum Grönland-Kurs einberufen. Insgesamt dürfte damit die politische Unsicherheit hoch und die Lage an den Märkten fragil, meinte ein Händler. «Es muss sich nun zeigen, wie lange diese Ruhe anhält.»
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr um 0,63 Prozent höher bei 13'240 Punkten. Bis auf Alcon (-0,3 Prozent) werden alle SMI-Werte fester indiziert.
Gefragt sind neben Richemont (+1,2 Prozent) auch Technologiewerte wie Logitech (+1,2 Prozent) bzw. unter den Nicht-SMI-Titeln VAT, Comet und Inficon (je +2,0 Prozent). Ein deutliches Plus gibt es ausserdem bei Sandoz (+3,8 Prozent), die am Vortag bereits gegen den Trend gefragt waren.
Weit oben stehen zudem die zyklischen Titel Sika, Kühne+Nagel, ABB und Amrize mit einem Plus von rund einem Prozent. Am unteren Ende der Tabelle sind die defensiven Roche, Swisscom, Novartis und Givaudan sowie die Versicherer Swiss Life und Swiss Re zu finden.
Den stärksten Aufschlag im breiten Markt gibt es bei Aryzta (+4,1 Prozent) nach Vorabzahlen. Der Backwarenkonzern hat seine im Oktober gesenkten Ziele für das Geschäftsjahr 2025 erreicht oder gar übertroffen. Das Management erwartet nun fürs laufende Jahr weiteres organisches Wachstum.
Dagegen werden die Aktien von Galenica (-0,1 Prozent) und von Huber + Suhner (-0,7 Prozent) nach Zahlen etwas tiefer erwartet.
pre/uh
(AWP)

