Dafür fiel der Ölpreis für die Sorte Brent erstmals seit Anfang März unter 80 US-Dollar. «Vor der Fed-Sitzung nehmen Anleger weiter Risiko aus ihrem Portfolio, zumal die Bewertungen gerade durch SpaceX immer höher werden», sagt ein Händler. Mit Blick auf das Abkommen zwischen den USA und dem Iran sind die Details weiter vage, eine Unterzeichnung ist für Freitag in der Schweiz geplant.
Im Fokus steht der am Abend hiesiger Zeit anstehende Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Bei der ersten Sitzung unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird weniger auf die Entscheidung selbst geschaut; denn es werden unveränderte Zinsen erwartet. «Der Blick der Anleger wird sich vielmehr auf den ersten Auftritt von Warsh, seinen Ton und die Dotplots richten - und ob es zu einer 'taubenhaften' Überraschung kommt», so ein Börsianer.
Die Bank Julius Bär berechnet den Leitindex SMI vorbörslich gegen 8.10 Uhr um 0,08 Prozent tiefer bei 13'750 Punkten.
Straumann vorbörslich stark
Die Aktien der UBS (-0,1 Prozent) haben am Vortag erstmals die Marke von 40 Franken übersprungen, werden vorbörslich derweil leicht tiefer erwartet. Die positive Entwicklung könnte sich in nächster Zeit fortsetzen, heisst es am Markt. Immerhin seien Finanzwerte in den USA am Dienstag unter den grösseren Gewinnern gewesen. Ansonsten ist die Nachrichtenlage im SMI eher dürftig.
Straumann (+6,4 Prozent) sollten nach einer deutlichen Erhöhung der Profitabilitätsziele für 2026 stark zulegen. Der Zahnimplantatehersteller erwartet neu eine Ausweitung der Kern-EBIT-Marge um 140 bis 170 Basispunkte zu konstanten Wechselkursen von 2025, zuvor hatte er einen Anstieg um 30 bis 60 Basispunkte in Aussicht gestellt.
Unter den kleineren Werten baut der IT-Händler Also (Aktie +1,4 Prozent) seine Plattform mit KI-Lösungen aus.
dm/ys
(AWP)
