Hier stechen insbesondere die Avancen in Japan hervor, wo der Nikkei erstmals die Marke von 57'000 Punkten überschritten hat, nachdem die neue nationalkonservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei der Wahl zum Unterhaus einen überragenden Sieg errungen hat. Dieser deutliche Sieg wird als positiv für die Märkte gewertet. Im Wochenverlauf wartet ein Potpourri aus wichtigen Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten wie dem verschobenen Arbeitsmarktbericht und Inflationsdaten aus den USA auf die Marktteilnehmer.

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.10 Uhr um 0,20 Prozent höher bei 13'530,00 Punkten. Damit rückt das bisherige Rekordhoch vom vergangenen Mittwoch mit seinen 13'588 Zählern in den Blick.

Im SMI werden alle Titel bis auf Roche (-0,4 Prozent) höher gestellt. Der Pharmakonzern hatte am Wochenende ausführliche Daten zu seinem MS-Mittel Fenebrutinib vorgestellt. Während die Wirksamkeit mit den Daten einmal mehr untermauert wurde, sorgen sich Analysten vor allem um die Daten zu den Nebenwirkungen. Gerade die mögliche Schädigung der Leber stelle ein Risiko für eine US-Zulassung bei PPMS (Primary Progressive Multiple Sclerosis) dar, heisst es in Analystenkreisen.

Das Gewinnerfeld wird unterdessen von Logitech (+0,9 Prozent) und Amrize (+0,8 Prozent) angeführt. Amrize hatten bereits in der vergangenen Woche mit einem Plus von knapp 10 Prozent einen starken Lauf.

Etwas fester als der Markt sind zudem noch die Basilea-Aktien (+0,8 Prozent). Das Biopharmaunternehmen hat vom Partner Pfizer dank starker Cresemba-Absätze in Asien eine Meilensteinzahlung über 5 Millionen US-Dollar erhalten.

hr/rw

(AWP)